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	<title>oddn.de &#187; Sagen</title>
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	<description>Sagen, Rollenspiele und allerlei fantastisches...</description>
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		<title>Das Maisau-Weiblein</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 23:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druden, Hexen]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenmais]]></category>
		<category><![CDATA[Hexen]]></category>
		<category><![CDATA[Sagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Maisau-Weiblein war ein gehässiges Weib, die selbst nach ihrem Tode noch in der Maisau bei Bodenmais umging und Wanderer plagte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als um das 18. Jahrhundert noch die Pferdezucht im Zellertal betrieben wurde, galt die Maisau als eine Pferdeweide für die Bauern in Mais. In der Nähe hauste ein Weib, das den Bauern gehässig war. Warum wußte man nicht genau. Man hörte sagen, dass sie Hirtin war und vertrieben wurde. Andere sagten, vor lauter Neid. Deswegen soll sie auf der Pferdeweide Gift gestreut und so mehrere Jahre lang großen Schaden angestiftet haben. Als sie starb, so erzählten sich die Großeltern, hat sie sich immer noch in der Maisau herumgetrieben. Ihr Aussehen war klein, ein Tuch um den Kopf, eine kurze Jacke an, kurzer Rock, barfuß und einen Zaunsprießling in der Hand. Dieses Weiblein wurde oft so frech, dass es auf die Straße ging und den Nachtwandlern auf den Rücken sprang. Diese mußten diese schreckliche Last oft hundert bis zweihundert Schritt weit tragen und sie war so schwer, dass dem stärksten Mann der Schweiß auf der Stirn stand. Diese Strecke von zweihundert Metern war so gefürchtet, dass jeder die Strecke mied, wenn er sie nicht unbedingt gehen musste. In den 1850er Jahren baute sich ein gewisser Robl das Haus welches ein gewisser Kerner dann umbaute. Der Robl räumte die Wildnis bis auf ein kleines Bergl weg, das zuletzt mitsamt dem Haus den Namen &#8220;Kronerberg&#8221; hieß.</p>
<p><em>Sage erzählt von Emilie Handlos, Rehberg, aufgezeichnet von Hauptlehrer Josef Schreiner aus Drachselsried in den 1950er Jahren.</em></p>
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		<title>Der Hochzeitsteufel</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 13:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Teufel]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenmais]]></category>
		<category><![CDATA[Sagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Einst ging eine Magd, die gerade von einer Hochzeit kam, von Bodenmais nach Böbrach und traf dort auf den Teufel...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ging einmal eine Magd von Bodenmais nach Böbrach spät abends von einer Hochzeit nach Hause. Da begegnete ihr ein großer, schwarzer Mann. Er sagte: &#8220;Guten Abend, sind noch viele Leute auf der Hochzeit?&#8221; Die Magd bejahte. &#8220;Muß auch noch ein wenig nachschauen&#8221;, entgegnete er und ging seinen Weg weiter. Der Magd war dieser Mann nicht geheuer und sie drehte sich noch einmal um und schaute ihm nach. Da sah sie, dass er einen Pferdefuß hatte, unterm Arm eine Viehhaut und in der Hand eine Gänsefeder und eine Flasche Blut. Da erkannte sie den Teufel und flüchtete eilends heim.</p>
<p><em>Erzählerin: Maria Schauer, Asbach</em></p>
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		<title>Die Wilde Jagd nimmt einen kleinen Buben mit</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 11:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sagen]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionell]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenmais]]></category>
		<category><![CDATA[Wilde Jagd]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wilde Jagd fliegt jede Nacht über Bodenmais hinweg, eine Sage und Legende aus dem Bayerischen Wald.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<div id="attachment_31" class="wp-caption alignleft" style="width: 197px"><em><em><a href="http://www.oddn.de/wp-content/uploads/2010/01/wilde_jagd.jpg"><img class="size-full wp-image-31" title="wilde_jagd" src="http://www.oddn.de/wp-content/uploads/2010/01/wilde_jagd.jpg" alt="Wilde Jagd" width="187" height="135" /></a></em></em><p class="wp-caption-text">Die Wilde Jagd nach Peter Nicolai Arbo</p></div>
<p><em>Die Wilde Jagd fliegt jede Nacht über Bodenmais hinweg. Man fürchtet sie nicht. Wichtig ist nur, daß die Zuschauer während des Vorgangs stumm bleiben. Einmal fliegt sie von Bodenmais nach Waldmann. Eine Frau, ein Bub und ein Hund stehen vor dem Haus. Die Frau hört von Ferne ein Singen, Lachen, Weinen und Juchzen. Sie bietet der Wilden Jagd ihren Hund &#8220;Waukerl&#8221; an. Den lehnt die Wilde Jagd ab, dafür nimmt sie den Buben mit. Nach drei Tagen finden Holzhauer im Ecker-Berg ein Bein des Knaben:<br />
</em><br />
De Wejd Jocht, de is aah frejhers gflogn. De host ojj Nocht sehgn kinna. Na ja! Hamand d&#8217;Lät net gfoarchtn! Wenn s&#8217; nix do&#8217; hamand dagegn, ober daß s&#8217; nix gsogt hamand, &#8211; und des hot neamad do&#8217;, &#8211; ejtz hot s&#8217; koa Macht ghot und is hojt einfach übergflogn!</p>
<p>Is über&#8217;n Bomoas aahr amoj übergflogn. Her aaf d&#8217;Wojdma&#8217;-Hääser do, in dem Haas do, wou het d&#8217; Schlewiski drin is. Do is&#8217;s Wä noh mit&#8217;n koarn Baoum aawer zun Wossermocha. Der Hund is aah danebn gstandn, der hot Waukerl ghoessn, der Hund. Naja, derwei kimmt de Wejd Jocht daher, net. Und do derf ma ninx sogn!</p>
<p>Ejtz hot des Wä de Wejd Jocht ghört vo der Wätn. Hot ojjerhand gsunga und glocht, gweut und gjucherzt, a so is s&#8217;kemma. Und des Wä mit&#8217;n kloan Baoum draaßt gwen! Hot&#8217;s gsogt: &#8220;Huss, Waukerl, du aah mit!&#8221; hot ober en Hund gmeut, net! Is s&#8217; scho do aah gwen, de Wejd Jocht. Und hot ihr net en Hund, sondern en Baoum mitgnumma!</p>
<p>Noh drä Tognen amoj hamand d&#8217;Hojzhaaer in Ecker-Ber en oazejner Haxn vo dem kloan Baoum gfuna. Ja! Des ist a läder Plotz gwen, draasst in Wojdma&#8217;!&#8221;</p>
<p><em>Quelle:</em> Bodenmaiser Sagen, Dr. Reinhard Haller</p>
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		<title>Der Teufel schiebt einem Holzzieher nach</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 11:18:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Teufel]]></category>
		<category><![CDATA[Arber]]></category>
		<category><![CDATA[Rißloch]]></category>
		<category><![CDATA[Sagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Teufel schiebt vor dem Gebetläuten in Bodenmais über das Rißloch zum Arber hinauf einem Holzschlitten nach, eine Sage und Legende aus dem Bayerischen Wald.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em></p>
<div id="attachment_27" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><em><a href="http://www.oddn.de/wp-content/uploads/2010/01/teufel-duerer.jpg"><img class="size-full wp-image-27" title="teufel-duerer" src="http://www.oddn.de/wp-content/uploads/2010/01/teufel-duerer.jpg" alt="Teufel" width="200" height="245" /></a></em><p class="wp-caption-text">Teufel</p></div>
<p>Er tut es aber nur vor dem Gebetläuten, über das Rißloch, zum Arber hinauf. Und muß beim ersten Glockenzeichen wieder verschwinden:</em></p>
<p>E&#8217;s Rißloh aafe is a Hojzhaaer gwen, der hot net zuign braacha, dem hot der Hörndlert nohschobn, voam Toga&#8217;lätn. Wenn ma&#8217;s Gebet glät&#8217;t hot, hot er voschwinden mejssn!</p>
<p>Des is lang a so ganga, bis der Betreffende vostoarbn is!&#8221;</p>
<p><em>Quelle:</em> Bodenmaiser Sagen, Dr. Reinhard Haller</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hexen tanzen auf der Schneider-Ebene</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 11:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druden, Hexen]]></category>
		<category><![CDATA[Hexen]]></category>
		<category><![CDATA[Sagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Schneider-Ebene bei Bodenmais kommen jeden Tag die Hexen zum Hexentanz zusammen. Eine Sage und Legende aus dem Bayerischen Wald.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em></p>
<div id="attachment_25" class="wp-caption alignleft" style="width: 197px"><em><a href="http://www.oddn.de/wp-content/uploads/2010/01/hexen_schneider_ebene.jpg"><img class="size-full wp-image-25" title="hexen_schneider_ebene" src="http://www.oddn.de/wp-content/uploads/2010/01/hexen_schneider_ebene.jpg" alt="Hexen" width="187" height="130" /></a></em><p class="wp-caption-text">Hexen</p></div>
<p>Auf der Schneider-Ebene kommen jeden Tag die Hexen zusammen. Zum Hexentanz. Einmal zerreißt es sie alle in der Luft. Das ist nahe dem Bäcker-Gogl-Riegel, um 9 Uhr abends und so laut, daß man es bis nach Bodenmais herunter hören kann. Übrig bleiben nur noch Glasscherben und Haderlumpen:</em></p>
<p>&#8220;In der Schnäder-Ebn, waou der Schnäder a Wies ghot hot, hand ojj Tog d&#8217;Hexn borananer gwen. Zun Hexntanz. Wej wejd! Herinterhoj en Bäcker-Gogl-Riegl hot&#8217;s se&#8217;s zrissn. Is aaf d&#8217;Nocht gwen um Nene, daß&#8217;s d&#8217;Lät in Bomoas ghört hamand. Hot ma sched mehr Glosscherbn und ojte Hoderlumpn gfuna!&#8221;</p>
<p><em>Quelle:</em> Bodenmaiser Sagen, Dr. Reinhard Haller</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein unehrlicher Bergmann muß verbluten</title>
		<link>http://www.oddn.de/sagen/traditionell/ein-unehrlicher-bergmann-mus-verbluten/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 11:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traditionell]]></category>
		<category><![CDATA[Bergmann]]></category>
		<category><![CDATA[Sagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein unehrlicher Bergmann muss verbluten, weil er einen Erzklumpen für sich behalten will. Eine Sage und Legende aus dem Bayerischen Wald.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<div id="attachment_21" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><em><em><a href="http://www.oddn.de/wp-content/uploads/2010/01/bergmann.jpg"><img class="size-full wp-image-21" title="bergmann" src="http://www.oddn.de/wp-content/uploads/2010/01/bergmann.jpg" alt="Bergmann" width="150" height="150" /></a></em></em><p class="wp-caption-text">Bergmann</p></div>
<p><em>Außerordentliche Erzfunde müssen dem Steiger angezeigt werden. Ein Bergknappe aber behält das glänzende Katzensilber, schiebt es in die Hosentasche, verletzt sich damit am Finger und muß verbluten. Ehrlichkeit ist des Bergmanns erste Pflicht:</em></p>
<p>&#8220;Wenn mar in Ber ebbs gfuna hot, wos a weng glanzader gwen ist, hot&#8217;s der Stäger gläh e&#8217;gschobn. Des hot ma o&#8217;liefern mejssn!</p>
<p>Oamoj hot oaner a Kotznsejber aberbrocha und hot&#8217;s net o&#8217;gliefert. Hot&#8217;s in d&#8217; Hosntaschn e&#8217;gschobn. Wej er wieder eneglangt, noh aner Zät, hot er sih gschnittn. Des schaat aas wej so feine Blattl! Er hot sih voblejtn mejssn, wa er net ehrlih is gwen. Waou kam ma denn do hi, wenn en ejder in san Bätl eneoarbatn tat?&#8221;</p>
<p><em>Quelle:</em> Bodenmaiser Sagen, Dr. Reinhard Haller</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Erzsucher aus Böhmen entdeckt die Gottesgabgrube</title>
		<link>http://www.oddn.de/sagen/traditionell/ein-erzsucher-aus-bohmen-entdeckt-die-gottesgabgrube/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 11:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traditionell]]></category>
		<category><![CDATA[Erdspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Sagen]]></category>
		<category><![CDATA[Silberberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Erzsucher aus Böhmen entdeckt die Gottesgabegrube am Silberberg, die sehr reich an guten Erzen war. Eine Sage und Legende aus dem Bayerischen Wald.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die uralte Gottesgabgrube am Silberberg ist einmal sehr reich an guten Erzen gewesen. Entdeckt hat sie ein Erzsucher aus Böhmen. Vielleicht hat dieser einen Erdspiegel besessen, mit dem man in die Erde schauen kann! Der fremde Mann hat den Fund jahrelang verschwiegen. Reich ist er schon geworden von dem Gold und Silber, aber geholt hat er ihn auch, der Teufel:</em></p>
<p>&#8220;D&#8217; Gottsgo, des maou de ojjer äjter und aah de ojjer rächer Graoubn gwen sa. Ober der wej s&#8217;gfuna hot, hot nix vorotn. A poor Jahrl hot er&#8217;s a so triebn, bis s&#8217; eahm draafkemma hand. Von Böhm aawer maou er gwen sa. Der, moen ih, hot en Erdspejgl ghot, waou ma in d&#8217;Erd eneschaa kunn. Waou ma ojjs sehgt damit!</p>
<p>Waou er nochand hi is, des woaß ih net. Der maou ungeheier räch woarn sa von den Gojd und Sejber. Ober ghojt hot&#8217;n der Teife aah. Hamand&#8217;s owei gsogt, de Ojtn!</p>
<p>Berlät hand dersejmst im Bomoas noh net do gwen!&#8221;</p>
<p><em>Quelle:</em> Bodenmaiser Sagen, Dr. Reinhard Haller</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Goldgrube in der Mooshäng</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 11:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traditionell]]></category>
		<category><![CDATA[Goldader]]></category>
		<category><![CDATA[Moosbach]]></category>
		<category><![CDATA[Sagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Moosbach beim Hochfall in Bodenmais soll eine Goldader beginnen, die bis nach Böhmen reicht. Eine Sage und Legende aus dem Bayerischen Wald.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.oddn.de/wp-content/uploads/2010/01/goldsucher.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-18" title="goldsucher" src="http://www.oddn.de/wp-content/uploads/2010/01/goldsucher.jpg" alt="Goldsucher" width="187" height="223" /></a>Da, wo der Moosbach im sogenannten Hochfall einen mächtigen Kopfsprung in einen steinernen Kessel macht, den er sich selber gegraben hat, beginnt eine tiefe, schaurige Waldschlucht. Steil steigen die Felswände an und schon von weitem vernimmt der Wanderer das Tosen und Rauschen des Gebirgsbaches, besonders wenn im Auswärts die Schneewasser zu Tal schießen oder wenn in heißen Sommern ausgiebige Gewitterregen niedergehen.</p>
<p>Einer alten Sage nach beginnt hier eine Goldader, die so dick ist wie ein Bloch und bis ins Böhmen hineinreicht. Von dort her kam in früherer Zeit alljährlich ein Männlein, das in der Mooshäng nach Gold grub, sich sein Ränzlein mit schimmerndem Erz füllte und dann jedesmal spurlos wieder verschwand.</p>
<p>Der alte Moosbauer, der das Männlein oft und oft über die Nacht behielt, hat es einmal nicht mehr lassen können und hat es nach der Goldgrube gefragt. Das Männlein hat ihm auch den Ort beiläufig verraten und ihm gesagt, daß es bei seiner nächtlichen Arbeit in der Grube beim Heiderer in der Lohwies das Licht brennen sehe. Die Grube, in der ein Pickel liege, sei mit einer vermoderndden Rane zugedeckt.</p>
<p>Daraufhin hat der Moosbauer eifrigst nach dem Schatze gesucht. Jedoch soll ihm immer wieder der Böse etwas dazwischengemacht haben. Einmal hat er sich während der Prozession am Kranzltag ganz allein auf die Suche begeben. Wie er in der Nähe der beschriebenen Stelle ist, schlieft durch das Unterholz sein Häuselmann daher. &#8220;Da schau her&#8221;, denkt er, &#8220;so ein falscher Tropf, nie hat er ein Wort davon gesagt und nun sucht er auch nach dem Gold!&#8221;</p>
<p>So packt ihn der Zorn, daß er umkehrt und heimgeht. Wie er sich seinem Hofe nähert, kommt der Häuselmann eben von der Kirche heim.</p>
<p>Einmal hat er sich sogar einen Erdspiegel beschaffen wollen, in dem er die Goldader gesehen hätte. Dazu hätte er sich neun Tage nicht mehr auswaschen dürfen, auch solange nicht mehr beten, kein Weihwasser nehmen und nicht mehr in die Kirche gehen.</p>
<p>Etliche Tage hat er es auch getan, dann aber hat ihn das Grausen gepackt und er hat die Sache mit dem Erdspiegel wieder aufgegeben.</p>
<p>Von dem Schatz geht auch eine Prophezeiung, die besagt, daß auf den Mooshof eine Wirtin komme, die den armen Leuten viel Gutes tue und viel verschenke. Infolge ihrer Gutherzigkeit hause sie aber ab. In letztere Stunde öffne sich dann die Goldgrube.</p>
<p><em>Quelle:</em> Bodenmaiser Sagen, Dr. Reinhard Haller</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Drud kommt an das Sterbebett</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 11:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druden, Hexen]]></category>
		<category><![CDATA[Drud]]></category>
		<category><![CDATA[Sagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein junger Mann wird von der Drud gedruckt und flucht Sie aus dem Haus, sie kommt aber nochmal als er im sterbenl iegt. Eine Sage und Legende aus dem Bayerischen Wald.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein junger Mann wird von der Drud gedruckt, erkennt sie, nennt sie beim Namen und flucht sie aus dem Haus. Sie kommt nur noch einmal: als der junge Mann sich schon zum Sterben richtet:</em></p>
<p>&#8220;Man Bruadern hot d&#8217;Drud druckt bo der Nocht. Is gwen voar sechzg Johrn. Und der hot&#8217;s aaf Oane ghot, a Bestimmte, net! Und hot s&#8217; danoh bon Name gnennt, wa er&#8217;s gneisst hot und hot gsogt: &#8216;gejh ma du nimmer e&#8217;s Haas, vofluachte N.N.-Drud!&#8217;</p>
<p>Und de is ojj Tog voarher kemma, ober von sejn Tog weg nimmer. Noh hot er&#8217;s gwisst, wer&#8217;s gwen is, de&#8217;n druckt hot bo der Nocht. D&#8217; N.N.-Drud is&#8217;s gwen. Hamand s&#8217; eh d&#8217;N.N.-Drud gnennt!</p>
<p>Und wej ma Bruader Achtzehne aa&#8217;m Sterbn gwen is, is s&#8217;noh amoj kemma. Noh hot er s&#8217; mit der Hend äu&#8217;gwiesn bo der Tür!&#8221;</p>
<p><em>Quelle:</em> Bodenmaiser Sagen, Dr. Reinhard Haller</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Teufel verdingt sich als Grasmäher</title>
		<link>http://www.oddn.de/sagen/teufel-sagen/der-teufel-verdingt-sich-als-grasmaher/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 01:51:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Teufel]]></category>
		<category><![CDATA[Sagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Teufel verdingte sich in Schöneck als Grasmäher und mähte mit einer alten Sense die anderen Knechte fast zu Tode. Eine Sage und Legende aus dem Bayerischen Wald.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<div id="attachment_7" class="wp-caption alignleft" style="width: 197px"><em><em><a href="http://www.oddn.de/wp-content/uploads/2010/01/teufel.jpg"><img class="size-full wp-image-7" title="teufel" src="http://www.oddn.de/wp-content/uploads/2010/01/teufel.jpg" alt="Teufel" width="187" height="212" /></a></em></em><p class="wp-caption-text">Teufel</p></div>
<p><em>Beim Hackl in Schöneck spricht zur Heuzeit ein Handwerksbursche um Arbeit vor und wird aufgedungen. Es bleibt ihm aber bei sovielen Erntehelfern nur eine alte, verrostete Sense. Er schärft sie mit einem abgenutzen Wetzstein und dengelt sie nicht einmal!</em></p>
<p><em>Pünktlich um vier Uhr Früh erscheint das kleine Mandl in Frack und Hut. Es will vorausmähen. Die anderen Mäher lachen. Doch seine Schneid ist dann so scharf und seine Hand so geschwind, daß er allen davoneilt und sie fast zu Tode schindet. Mit dabei ist dem Schneck-Hans sein Großvater. Der hat es erzählt, sein Enkel gibt die Geschichte weiter:</em></p>
<p>&#8220;Man Votern sa Voter, der is mit acht Johrn aaf Schaineck kemma zun Hakkei, für en Hejtbaoum, nochand äujs Kloaner Knet, nochand äujs Graousser Knet. Do is er dol gwen bis er zwoarervierzg Johr is gwen!</p>
<p>Hamand s&#8217; aah amoj &#8217;s Hägn a&#8217;gfangt, kimmt a Handwerksbursch hi und hot um en Oarbat zaougsprocha. Sitzt aaf der Benk dol, wej man Votern sa Voter hoamkemma is. Frogt&#8217;n do da Graoußvoter: &#8216;Kannst du &#8217;s Mah?&#8217; &#8216;Na ja&#8217;, sogt der Handwerksbursch, &#8216;ih kunn &#8217;s Hägn und &#8217;s Mah!&#8217; &#8216;Is ober sched mehr en ojte Sengst int, a rostige, e der Schupfa!&#8217; Wa eahr eh mehr hand gwen zum Mah! &#8216;Des is mir gläh, wenn&#8217;s nur a Sengst is. Sched en Stoa maou ih hobn!&#8217;</p>
<p>Ejtz hand s&#8217; e der Frejh äu e&#8217;s Mah. Is a graousse Wies gwen. Und er a so a Mandl gwen, en Gehsthintere a&#8217;hot, en Haout aaf, na, ejtz hand s&#8217; do. A&#8217; &#8211; mah! Der Graouss Knet, is klar, daß er a&#8217;maht, net! &#8216;Na, na&#8217;, hot des Mandl gsogt, &#8216;a&#8217;mah tuar ih!&#8217; Er, mit der weggwoarfen Sengst! Net denglt und nix! Hamand s&#8217; scho glocht: &#8216;Naja, kann er freijer a&#8217;mah!&#8221;</p>
<p>Ejtz is a Staan dol gwen und in de Staan hot er en Wetzstoa enegwoarfa, daß der Spitz egspitzt is. Und hot a&#8217;gmaht. Ja mei! Do is er scho int gwen, hand de anern erscht hojbert int gwen. Ej hot er wieder gwetzt, en Wetzstoa in d&#8217;Staan enegwoarfa und wieder nochegmaht. Ej, bis de aafer kemma hand, is er scho wieder hint dra gwen!</p>
<p>Der häjt s&#8217; z&#8217;Taout gmacht, dersejmst. Und is sched so a Mandei gwen. Der hot mehr kinnt, wej de anern. Der hot gwiß a Baouh ghot! Ja, de Wissenschoftn, mei Liaber!&#8221;</p>
<p><em>Quelle:</em> Bodenmaiser Sagen, Dr. Reinhard Haller</p>
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