Der Brem Simon wuchtet in einer Rauhnacht den Holzziehschlitten bergauf, da schiebt ihm der Teufel persönlich nach. Der Simon eilt erschrocken heim. Aber als dann mehrere Männer mit ihm zum Kuchei-Kreuz gehen, hängt der Zugschlitten schon in einem Baum. Im Schnee hat der Teufel einen Geißfuß und einen Roßhuf zurückgelassen:
“Wej d’Raahnacht a so gwen sand, ejtz hot sih der Brem Simon denkt: ‘Taoust en Wojd aafe um a Hejzlhojz!’ Na, er is mit’n Schlittn aafezogn, en Kuchei-Kräz zaou. In Kuchei-Kräz gejht noh a so a Schußhejherl aafe. Hot er sih denkt: ‘Sakra, me gejht en ejtz der Schlittn so lächt?’ Ejtz schaat er um. Derwei hot eahm der Teife nohgschobn!
Noh is er von Schlittn aawer, hot’n steih laoussn und is hoam, ober, aa’m Bomoas zaou!
Hand a Herd mit aafe. Und wej s’ äujkemmand, is der Schlittn aa’m Baam obnghängt, ne! Wo sogst en do dazaou? Und hamand in Schnej oan Goaßhaxn und oan Roßhaxn gspürt! A so hot’s d’Großmuatter owei vozähjt. Und der Brem Simon sejber aah!”
Quelle: Bodenmaiser Sagen, Dr. Reinhard Haller


