Der Hochzeitsteufel

22.01.2010

Es ging einmal eine Magd von Bodenmais nach Böbrach spät abends von einer Hochzeit nach Hause. Da begegnete ihr ein großer, schwarzer Mann. Er sagte: “Guten Abend, sind noch viele Leute auf der Hochzeit?” Die Magd bejahte. “Muß auch noch ein wenig nachschauen”, entgegnete er und ging seinen Weg weiter. Der Magd war dieser Mann nicht geheuer und sie drehte sich noch einmal um und schaute ihm nach. Da sah sie, dass er einen Pferdefuß hatte, unterm Arm eine Viehhaut und in der Hand eine Gänsefeder und eine Flasche Blut. Da erkannte sie den Teufel und flüchtete eilends heim.

Erzählerin: Maria Schauer, Asbach

Meta

Comments are closed.

  • Banner

  • Thuringwethil Trolle